Donnerstag, 5. September 2013

beauty is where you find it - Lieblingsplatz

 
 
 
Das Thema heute bei Nic: 

Lieblingsplätze 

Da fallen mir spontan einige ein, aber es gibt EINEN Ort den liebe ich ganz besonders und dieser befindet sich im verträumten Sarntal. 
Als Südtiroler Kind liebe ich natürlich die Berge und aus diesem Grund fühle ich mich hier so wohl.
Das war Liebe auf den ersten Blick, anders kann man es nicht ausdrücken, als ich diesen verträumten Lieblingsplatz am Waldrand erblickt habe. Der Duft nach Holz, das atemberaubende Panorama und die unendliche Stille und Ruhe sorgen dafür dass ich mich hier sofort tiefenentspannt fühle und schnell wieder Kraft und Energie tanken kann.
 
 
Noch ganz viele Lieblingsplätze findest du HIER.
 
 
 
Ich habe noch etwas GANZ SCHÖNES für dich:
 

Verlosung mini-bag Rimini von THUSKIA

Verlosung Ohrringe von Mitz Metal

 
Einfach Kommentar hinterlassen und du bis dabei.
 
 
Bis bald
deine Andrea
 
 

Montag, 2. September 2013

crafting people: PS-Nähkultur


Heute stelle ich euch Panajota von Nähkultur vor. In ihrem Shop findet ihr traumhaft schöne Stoffe, Nähzubehör, e-books und vieles mehr. In ein paar Stoffe habe ich mich spontan verliebt. Was daraus entstanden ist, sehr ihr gleich...
 
Bitte stelle dich kurz vor
Ich bin Panajota Stenos und Inhaberin von Nähkultur. Mit Ehemann, kleinem Sohn und Hund wohne und arbeite ich in Wiesbaden.
Mich mit Stoff zu umgeben war für mich schon immer einfach wunderbar. Wenn ich einen Stoff fühle und sehe wie er fällt, dann entsteht meist vor meinem inneren Auge bereits eine Idee, was man daraus nähen könnte. Die Vielfalt an Farben, Mustern und Strukturen hat einfach etwas Faszinierendes und Nähen war bereits seit meiner Jugend mein Hobby. Mit eigenen Händen etwas zu schaffen, kreativ zu sein und eigene Ideen umzusetzen war immer ein wunderbarer Ausgleich zu der jahrelangen, kopflastigen und sehr trockenen Arbeitswelt, in der ich mich vor „Nähkultur“ bewegte. Und auch heute noch sind die Zeiten, in denen ich an der Nähmaschine sitze und etwas Neues entwerfe, eine Zeit, in der ich ganz mit mir bin - fast schon ein wenig wie Meditation.
Ursprünglich gegründet wurde Nähkultur bereits 2010 von mir und einer Partnerin. Da im Leben aber meist vieles anders kommt als geplant, stand ich Anfang 2011 plötzlich ohne Partnerin da und mußte überlegen, ob und wie es weitergehen soll. Nach einigen schlaflosen Nächten habe ich entschieden, dass ich das auch alleine schaffe und mich der Herausforderung gestellt.
Eine Herausforderung war es schon deshalb, da ich nicht aus der Branche komme, sondern Jura studiert habe und viele Jahre in der internationalen Finanzbranche tätig war. Mit Beginn der Bankenkrise in Deutschland wurde meine Abteilung geschlossen und alle Mitarbeiter entlassen. Beruflich gesehen mit dem „Rücken an der Wand“ und eigentlich bereits seit einigen Jahren eh unzufrieden im Job, war damals die Gelegenheit mich einfach zu trauen etwas völlig Neues zu beginnen. Eben nach dem Motto: „Wenn nicht jetzt, wann dann“.
Also habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht, den Dawanda Shop und meinen Online Shop nach meinen Vorstellungen umgekrempelt und zeitgleich in Wiesbaden ein kleines Atelier eingerichtet, in dem Kunden auch gerne vorbei kommen und sich die Stoffe vor Ort aussuchen können.


 


Wie ist dein Shopname entstanden?
Kultur ist im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt und Kulturleistungen sind alle formenden Umgestaltungen eines gegebenen Materials. Die Kombination aus den Worten „Nähen“ und „Kultur“ zu dem Namen "Nähkultur" war für mich einfach die perfekte
Kombination um treffend zu beschreiben, was mit Nähen gemacht wird – aus einem gegebenen Material, den Stoffen, etwas selbst individuell und kreativ zu schaffen. 




Welche Rolle spielt DaWanda bei deiner kreativen Tätigkeit?
DaWanda ist neben meinem eigenen Online-Shop eine zusätzliche gute Plattform um auch überregional Kunden zu erreichen. Viele meiner Kundinnen sind z.B. in Bayern, Norddeutschland, aber auch in Österreich, der Schweiz oder anderen europäischen Ländern, die ich mit einem nur lokal angesiedelten Laden niemals erreichen könnte. Trotz des nur virtuellen Kontakts kommt es dennoch mit mancher Kundin zu einem netten Email-Austausch und ich bekomme oft sehr nettes und persönliches feed-back zu meinen Stoffen. Das freut natürlich sehr.
 
Wie hat sich dein Label entwickelt? Welche Anfangsschwierigkeiten gab es?
Ich wollte von Anfang an Stoffe anbieten, die nicht in Masse bereits auf dem Markt angeboten werden und vor allem qualitativ hochwertig sind. Wenn viel Zeit und Liebe in ein individuelles Nähprojekt gesteckt wird, dann wird das Ergebnis einfach noch schöner, wenn dafür ein schöner Qualitätsstoff verwendet wird und ein paar Euro mehr auszugeben, lohnt sich auf jeden Fall.
In dem unendlichen Angebot wunderschöner Stoffe ist die Auswahl manchmal wirklich eine Qual und dabei dann auch eine stringente Linie aufzubauen fiel mir Anfangs etwas schwer. Auf der Suche nach schönen und etwas anderen Stoffen für mein Geschäft bin ich auf die Designerstoffe von Art Gallery Fabrics gestoßen und habe mich spontan in die wunderschönen Stoffkollektionen der Designerin Pat Bravo verliebt. Die Farbbrillianz, Muster und vor allem die wunderbare Qualität ihrer Stoffe begeistern mich immer wieder und ich wünsche mir, dass noch mehr Kundinnen diese tollen Stoffe für sich entdecken. Besonders liebe ich an den Stoffen, dass sie so vielseitig für die unterschiedlichsten Nähprojekte verwendet werden können:
Ob für Home-deko, Kleidung, Taschen, Patchwork oder Quilten. Und auch Kinderkleidung sieht aus diesen farbenfrohen Stoffen einfach süß aus.
Jedenfalls war für mich damals schnell klar – diese Stoffe will ich anbieten. Da ich selbst gerne Stoffe miteinander kombiniere, ergänze ich das Sortiment mit Klassikern wie Punkte, Vichykaro, Streifen , die sehr schön mit den Designerstoffen zusammen wirken.
Sich im world wide web als kleines Unternehmen durchzusetzen ist nicht einfach – die Konkurrenz ist groß, man hat kein riesiges Marketing Budget und muß bei Google erst einmal gefunden werden und mit der Preisgestaltung großer Wettbewerber mitzuhalten ist ebenfalls schwierig. Andererseits habe ich als kleines Unternehmen den Vorteil meinen Kunden immer noch eine persönliche Ansprache bieten, sie beraten und Tipps geben zu können. Darum freut es mich besonders zu sehen, wie Nähkultur - zwar in kleinen Schritten -, aber konstant wächst und viele Kunden zu Stammkunden werden. 


Gibt es einen Verkaufsschlager?
Bei meinen Stoffen haben sich die von mir fertig zusammengestellten Stoffpakete mittlerweile als echte Verkaufsschlager entwickelt. In Gesprächen mit Kundinnen im Atelier habe ich festgestellt, dass sie oft Schwierigkeiten haben, sich die Kombination verschiedener Stoffe miteinander vorzustellen. Legt man ihnen die Stoffe dann aber mal passend zusammen und sie können die Wirkung und Farbkombination sehen, sind sie oft überrascht wie harmonisch die Stoffe dann zusammen passen. Mir selbst macht es große Freude immer wieder neue Kombinationen auszuprobieren und je nach Stimmung entstehen die unterschiedlichsten Varianten.
Bei meinen Ebooks und Nähsets sind die Verkaufsschlager das Glücksschweinchen "Berta" und meine sog. bag'n bags (die Tasche in der Tasche).
Berta ist anläßlich einer recht kurzfristigen Silvester-Einladung entstanden und war dann tatsächlich der absolute Party-Hit. Also hat Berta als Nähset anschließend den Weg in meinen Shop gefunden und wird von meinen Kundinnen immer wieder gerne gekauft, ob für sich selbst, als Geschenk oder für die Kinder. 
Und die bag'n bags sind aus meiner Leidenschaft für große Handtaschen und meiner Vorliebe meine Taschen ständig zu wechseln, entstanden. Große Taschen haben nämlich den Nachteil, dass zu viel rein paßt und ich war es einfach selbst leid, in den Taschen erstens immer alles zu suchen und zweitens immer alles umpacken zu müssen. Also habe ich die erste bag’n bag entworfen, in der alles Notwendige Platz findet und mit einem Griff auch in eine andere Handtasche umgeräumt werden kann. Ich finde, sie machen das Leben einer Frau einfach ungemein leichter.






Wie schaffst du es Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen?
Das frage ich mich eigentlich jeden Tag, wie wahrscheinlich jede andere berufstätige Frau / Mutter auch. Bei mir klappt es einigermaßen mit einer straffen Tagesplanung, Hilfe durch die Familie (Ehemann und Großmutter), einem guten Netzwerk zu befreundeten Schulmüttern und vielen, vielen Abendstunden. Dennoch gibt es oft Tage, an denen ich nur in "Zeitfenstern" arbeiten kann, bevor wieder etwas anderes ansteht.
Trotz guter Organisation bleibt dennoch häufig genug das schlechte Gewissen – entweder weil ich meine, das die Familie mal wieder zu kurz kommt oder die ewige To-Do Liste auf dem Schreibtisch irgendwie nicht weniger wird.
Allerdings habe ich im Laufe der Jahre gelernt, dass das Sprichwort: „die Arbeit ist keine Kröte – sie hüpft schon nicht weg“ sehr zutreffend ist. Soll heißen, manchmal ist es besser und wichtiger, dass man sich frei macht von all den Arbeitszwängen und einfach einen schönen Moment mit der Familie genießt, denn die Arbeit findet man auch am nächsten Tag bestimmt wieder.
  











 





 

Freitag, 30. August 2013

Verlosung: Ohrringe von Mitz Metals

 
Ich hatte euch ja bereits im Juli von Malgosia und ihrem Label Mitz Metals berichtet.
Sie war so lieb diese wunderschönen Ohrringe für eine Verlosung zur Verfügung zu stellen, was ich hiermit gerne mache.




Und so funktionert es:


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zum Mitnehmen

 

Ende Gewinnspiel:

Du kannst bis 19.9.2013 um 19 Uhr 9 am Gewinnspiel teilnehmen.
 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung möglich. Der Gewinn wird von mir mittels Briefversand (italienische Post) verschickt, für den Postweg übernehme ich keine Haftung.
Alle Leser dieses Blogs (EU-Ansässige) können teilnehmen.
 

 




Viel Glück
eure LeMaPi
 




 

Donnerstag, 29. August 2013

crafting mum: Dein-Lieblingsmensch

  
Heute stelle ich euch Pamela vom Label Dein-Lieblingsmensch vor. Hier findest du dein persönliches und individuelles Geschenk für deinen Lieblingsmenschen.


Liebe Pamela,

Bitte stell dich kurz vor:
Ich bin Pamela, 37 Jahre alt, lebe mit meiner wunderbaren Familie in der Nähe von Karlsruhe. Mein Mann ist Musiker, unsere Söhne sind 2 und 4 Jahre alt und wir freuen uns sehr darauf unsere persönliche Anzahl von Lieblingsmenschen im November noch um einen weiteren Jungen erweitern zu können…
Eigentlich bin ich Literaturwissenschaftlerin, aber als sich dann unser erster Sohn ankündigte  war für mich und meinen Mann klar, dass wir ihn gerne zuhause betreut wissen wollten, dass hieß für mich raus aus dem Job und rein ins Ungewisse, auch erst einmal ohne Geld meinerseits.
Dass ich irgendwie selbständig arbeiten würde oder könnte, das hatte ich in dem Moment tatsächlich  abgeschlossen  und dann kam DaWanda, fast wie der klassische Blitz aus heiterem Himmel, in mein Leben.
Bei DaWanda bin ich jetzt seit ca. 3 Jahren, erst als Kundin aber relativ schnell auch als Verkäuferin.
 
 
Wie hast du deine Kreativität entdeckt?
Meine Mutter ist so ziemlich der kreativste Mensch den ich kenne – und auch wenn unsere Geschmäcker wirklich mehr als unterschiedlich sind, muss ich sagen, hat Sie glaube ich den größten Anteil an meiner Kreativität. Bei uns wurde immer gemalt, gebastelt, getöpfert, gehandwerkt und versucht aus den unmöglichsten Dingen noch Unmöglichere zu machen.
Ich denke ihr verdanke ich das „um die Ecke denken“ das jeder kreative Prozess braucht. Generell würde ich mich aber persönlich tatsächlich gar nicht als kreativ bezeichnen und mir ist es auch unangenehm wenn andere es tun, vielleicht eher: improvisationsfähig oder zielstrebig wenn ich eine Idee habe.
Wenn ich etwas sehe das mir gefällt, dann will ich das können und dann klemm ich mich dahinter bis es passt… ich habe z.B. jahrelang Pizzateigrezepte ausprobiert, weil ich es einfach doof fand, dass meine Pizza nie so schmeckt wie beim Italiener… geschafft hab ich das immer noch nicht.
Aufgegeben habe ich aber auch noch nicht. Vielleicht ist „besessen“ ja auch das bessere Wort. 
 

  
Welche Rolle spielt DaWanda bei deiner kreativen Tätigkeit?
DaWanda ist für mich hauptsächlich Austausch mit vielen, vielen tollen Leuten, mit tollen Ideen und inspiriert und beeinflusst mich jeden Tag.
Es bietet mir die Möglichkeit überhaupt kreativ zu sein, ohne DaWanda wäre mein Alltag nicht mal ein Zehntel so kreativ wie er jetzt ist… 

 
Wie kam es zur Gründung deines Labels und wie hat sich dieses entwickelt? Welche Anfangsschwierigkeiten gab es?
Den DaWanda Shop habe ich vor ca. 3 Jahren völlig erwartungslos eröffnet. Meine Mutter töpfert und hatte tolle Kinderknöpfe getöpfert, von denen ich dachte, dass sie auf DaWanda sicher  Liebhaber finden würden. Ich selber hatte, durch die Geburt meines Sohnes, damals fast manisch unzählige Kirschkernkissen genäht und irgendwann war wirklich jeder mit einem ausgestattet und so stellte ich die „Überproduktion“ auch einfach zu den Knöpfen online. 
Das lief ganz o.k. aber mir war klar, dass ich in der Menge genähter Sachen gnadenlos untergehen würde und auch die Knöpfe waren nicht so der Verkaufsschlager, aber immerhin war mein Jagdinstinkt geweckt…
So kam ich – inspiriert durch zwei auf dem Lagerverkauf zufällig gekauften Lederstücken -  zu den Schlüsselanhängern aus Leder (auch wenn ich damit erst einmal hochgradig ethische Bedenken hatte, weil ich Tiere eigentlich sehr mag).
Dass ich schlussendlich darin eine echte Leidenschaft entdecken würde und damit wirklich in irgendeiner Form Erfolg haben würde, daran hätte ich im Traum nicht gedacht.
Die Umbenennung meines Shops von „töpferknöpfchen“ in „dein-Lieblingsmensch“ war dann nach den ersten Verkäufen einfach notwendig… getöpferte Knöpfe hab ich ja nicht mehr verkauft, aber Schlüsselanhänger für potenzielle Lieblingsmenschen und davon hat ja jeder im besten Fall mehrere…
Für mich ist das momentan so was wie der klassische Fall von „happy end“. Ich wollte schon seit ich klein bin immer in einem kreativen Beruf selbständig sein, aber gerade im kreativen Bereich kann man – meiner Meinung nach – nicht wirklich Erfolg planen… es passiert oder es passiert nicht und wenn es passiert hast du trotzdem keine Konstante oder keine Sicherheit.
Das ist alles fürchterlich abgedroschen aber ich glaube tatsächlich daran, dass man nur Erfolg mit etwas haben kann hinter dem man wirklich steht, mit etwas das man liebt und ich sage jedem der es hören will auch „ich verdiene mein Geld mit Liebe“.
Zum Einen, weil ich meine Anhänger und damit meinen Job wirklich liebe, aber auch, weil meine Kunden die Anhänger für ihre Liebsten kaufen, eben, aus Liebe verschenken – und dafür kann ich sogar über das ethische „Lederdilemma“ hinwegsehen, denn es gibt kein dauerhafteres, individuelleres und schöneres Material als echtes Leder, das wirklich jeden Anhänger so einzigartig macht wie deinen oder deine Liebste.  
 
  
Wer sind deine Kunden?
Da gibt es eine sehr kurze und sehr klare Antwort: Zu 98% in tolle Männer verliebte Frauen.
Meine Schlüsselanhänger sind fast immer Geschenke für Männer, die Ideen dafür nehme ich hauptsächlich aus unserem Freundeskreis, sprich: ich überlege welchem unserer Freunde welcher Anhänger gefallen könnte und danach richte ich mich. Generell schaue ich immer darauf dass es möglichst klar und dezent ist, weil das auch meinem persönlichen Geschmack nahesteht.
Mein Mann ist dabei für mich aber immer Hauptansprechpartner. Ich schätze seine Meinung und seinen Geschmack sehr und letztendlich ist er dann doch der bessere Mann als ich, wenn es um die Beurteilung männlicher Vorlieben geht.


Gibt es einen Verkaufsschlager?
Zu Anfangszeiten war es sicherlich der Binäranhänger, also die codierte Liebeserklärung in Binärcode. Damit scheine ich dem Wunsch vieler Männer nach eher dezenteren Liebeserklärungen irgendwie nachgekommen zu sein. Die Resonanz auf den Anhänger war großartig, sowohl auf Frauen- als auch auf Männerseite – es ist nämlich gar nicht so, dass Männer im allgemeinen nicht romantisch sind – sie stehen anscheinend im romantischen auch eher auf das pragmatischere… ein scheinbarer, aber nicht wirklicher Widerspruch. Aus der Idee der Codierung heraus kamen dann natürlich ein paar Anhänger nach, wie der Koordinatenanhänger oder der „Remember the Date“ damit der Jahres- oder Hochzeitstag auch nicht mehr vergessen werden kann. Mittlerweile hat sich die Palette – zu meiner Freude – durch die vielen Individualisierungsmöglichkeiten und einer relativ großen Farbpalette doch stark verbreitert. Es konzentriert sich nicht mehr nur auf einen oder zwei Anhängermodelle und das finde ich auch toll, denn ich mache jeden Tag neue Anhänger mit den unterschiedlichsten, lustigsten und liebevollsten Drucken.
So kann es mir gar nicht langweilig werden…


Wie schaffst du es Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen?
Oh je, ich glaube das muss man meine Jungs fragen, ich glaube manchmal gar nicht. Als wir noch in einer kleinen Wohnung gewohnt und sich im Esszimmer Fäden, Leder, Folien und Maschinen gestapelt haben, hätte wohl jeder das „gar nicht“ unterschrieben. Mittlerweile sind wir umgezogen und ich habe luxuriöse zwei Zimmer für mich alleine, seitdem hat sich die Lage doch deutlich entspannt. Mein Werkstattchaos beschränkt sich auf meine Zimmer und den Rest kann ich – wenn ich möchte – aussperren… Die Jungs sitzen aber oft dabei und spielen dann einfach bei mir im Büro oder der Werkstatt.Prinzipiell glaube ich haben wir das alles auf eine undurchschaubar chaotische Vorgehensweise irgendwie ganz gut geregelt, nur der ganze Bürokram, die Steuern oder alles „richtig“ Schriftliche, dafür habe ich noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden.
Wenn da jemand einen Tipp für mich hätte, der „ordentliches Ablegen und "ichtiges Einsortieren“  nicht beinhaltet, wäre ich dafür glaube ich ziemlich dankbar.
 
Danke dir Pamela für das ausführliche Interview. Meine Familie und ich haben uns sehr über die Schlüsselanhänger gefreut. Man sieht dass sie mit viel Liebe, Genauigkeit und Kreativität hergestellt worden sind. Auch waren sie so liebevoll verpackt, was ich besonders schön fand.

Dienstag, 27. August 2013

crafting mum: Mialana-Designs




Heute stelle ich euch Astrid von Mialana vor. In ihrem Shop findet ihr alles was euer Nähherz begehrt.

Liebe Astrid,
 
Bitte stell dich kurz vor
Mein Name ist Astrid Peltzer, ich bin verheiratet und wir haben zwei große Kinder.  Wir wohnen in einer kleinen Stadt, Bingen am Rhein. Als Diplom-Betriebswirtin habe ich ziemlich lange in der Finanz- und Immobilienbranche gearbeitet. Da ich aber gerne mal was Neues ausprobieren wollte war ich auf der Suche nach einem ansprechenden und bodenständigen Umfeld. Auch wollte ich  selbständig arbeiten und so ist Mialana entstanden.
Meinen DaWanda Shop betreibe ich seit zwei Jahren. Ich führe ein  Basissortiment von Baumwollstoffen wie Karos, Streifen, Pünktchen und Sternchen. Dazu auch ein paar bunte Motive und Filz. Ich verkaufe nur online, ein Ladengeschäft werde ich erst in Angriff nehmen, wenn ich mein Sortiment und auch den Online-Handel weiter aufgebaut habe. 
Wie ist dein Shopname entstanden? 
Bei allen Frauen in der Familie (Großmutter, Mutter, Schwiegermutter, Nichte und meine Tochter und auch ich) ist bei den Vornamen Maria oder abgeleitet Mia dabei …. Im italienischen heißt mia „mein“ und lana „Wolle“ und so ein kleines Geschäft hat schon sehr viel mit der eigenen Person zu tun – so ist der Name Mialana entstanden.
  




Wie hat sich dein Label entwickelt? Welche Anfangsschwierigkeiten hattest du?
Es ist eine Herausforderung die man leicht unterschätzt, wenn man etwas neu aufbaut. Es ist einfach nichts da…. Keine Struktur, keine Logistik auch keine Produkte. Alles muss erarbeitet, definiert und entwickelt werden, man muss Lieferanten finden bzw. Produkte gestalten und entwickeln. Das dauert und für manche Ideen braucht man mehrere Anläufe bis sie umgesetzt werden können.
 
Gibt es einen Verkaufsschlager?
Ja– Filz scheint ein sehr beliebtes Material zu sein, dass ich sehr gut verkaufe. Außerdem sind meine Stoffpakete beliebt. Ich stelle dabei 4 oder 5 Stoffe zusammen, die entweder aus derselben Serie sind oder farblich gut zusammen passen.
 
Welche Rolle spielt DaWanda bei deiner kreativen Tätigkeit?
Ich selbst gehöre nicht so zu den klassisch Kreativen (ich bin immer noch Nähanfängerin!!) aber es ist ein schönes und inspirierendes Umfeld. Bei DaWanda kann man schnell und einfach ausprobieren und auch testen was ankommt. Das gefällt mir sehr gut.
Wie schaffst du es Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen?
Im Moment bin ich da sehr frei, weil wir keine kleinen Kinder mehr haben, dennoch ist es immer wieder eine Herausforderung alle Lebensaufgaben unter einen Hut zu bringen.
Mit Kindern geht es ohne Hilfe nicht. Als unsere Beiden klein waren hat mein Mann ein bis zwei Wochentage mit den Kindern verbracht, damit ich arbeiten konnte, dafür hat er am Wochenende gearbeitet. Je nach Alter der Kinder haben wir verschiedene Wege ausprobiert.

   
Ich habe mir ein paar süße Stoffe aus Astrids Shop ausgesucht und daraus sind diese Baby- und Kinderartikel entstanden:
  




  

   




Samstag, 24. August 2013

crafting women: Fake-Feathers

 
 
Die 2 Berliner Designerinnen Nicole und Monica stecken hinter dieser genialen Geschäftidee: Fertige Nähpakete zum Selbernähen. 
 

Bitte stellt euch kurz vor
Wir sind Nicole Stoll und Monica Felgendreher und haben 2012 das DIY- Label Fake Feathers gegründet. In unserem eigenen Onlinestore, auf Etsy, DaWanda und Amazon sind unsere Nähpakete erhältlich und seit 2013 zusätzlich in unserem Nähhaus in Berlin Schöneberg. Die Kollektionsteile können dort anprobiert, als Nähpaket gekauft und direkt unter fachkundiger Beratung umgesetzt werden. Wer nicht selber nähen möchte, kann sich die Teile auch anfertigen lassen.

Näh-Workshops finden jeden 1. Samstag im Monat statt.




 

Wie habt ihr eure Kreativität entdeckt und woher nehmt ihr eure Ideen und Inspirationen?
Beide haben wir schon als Teenies angefangen für uns Klamotten zu nähen, aus ausgemusterten Bettlaken, Vorhängen und allem was uns sonst noch in die Hände fiel.
 



 

Wie ist euer Name bzw. wie ist diese Geschäftsidee entstanden
Von gemeinsamen Freunden „verkuppelt“, die der Meinung waren, diese Frauen müssen sich kennenlernen, wurde die Geschäftsidee beim ersten Blind-Date im Cafe in Berlin Schöneberg geboren. Der Firmenname FAKE FEATHERS bedeutet frei und mit einem Augenzwinkern übersetzt „ sich mit Fremden Federn schmücken“. Die Kunden von Fake Feathers können sich mit dem Herstellen und Tragen eines Fake Feathers Teiles als Designer und Couturier fühlen.
 


 
 
Welche Rolle spielt DaWanda bei eurer kreativen Tätigkeit?
DaWanda ist ein Eldorado für alle, die Besonderes mögen. Und größten Wert auf Kreativität legen. Wir freuen uns, dass wir dabei sein können.
 
Welche Materialen verarbeitet ihr am liebsten?
Edle Materialien wie Seide aus Frankreich oder Italien. Aber auch gern mit Kunstleder, da es in erster Linie tierfreundlich ist, mit der Haushaltsmaschine leicht zu nähen ist und weniger Eigengewicht hat (sinnvoll bei Taschen z.B.).






Wie hat sich euer Label entwickelt? Welche Anfangsschwierigkeiten hattet ihr?
Das Label entwickelt sich stetig und ständig. Da es ein unglaubliches Potential hat zu wachsen (Männermode, Kindermode, Brautmode...) wird dies auch erstmal lange so bleiben. Anfangsschwierigkeiten waren und sind: Das Bekanntmachen des Do it yourself Labels  Fake Feathers.
 
 
 
 



Wer sind eure Kunden?
Die Bandbreite der Kunden reicht von 14 jährigen bis ca. 65 jährigen. Es sind blutige Nähanfänger und Könner gleichermaßen dabei.  

Gibt es einen „Verkaufsschlager?“
Der Bestseller hängt immer davon ab, was aktuell in der Presse oder auf Seiten wie z.B. DaWanda vorgestellt werden, sehr gut verkauft wurde LOOPING DRESS aus der Blumenseide.

Wie schafft ihr es Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen?
Mit guter Organisation, wenig Schlaf und Freizeit, setzen von Prioritäten, Humor und Liebe.


 
 



Vom Schnittbogen bis zum Garn ist alles enthalten, was man Frau für das gewählte Modell benötigt. Sogar ein Probestoff, damit man die optimale Passform prüfen kann, bevor man mit dem richtigen Stoff loslegt. Die Nähanleitungen sind verständlich formuliert und mit Zeichnungen für jeden Arbeitsschritt versehen, so kann gar nichts schief gehen.


 
 
 
 
Ich habe die Bluse COWGIRL genäht und bin echt super zurechtgekommen mit der Anleitung. Der Stoff ist wunderschön und absolut einzigartig. Ich bin stolz über mein erstes Fake-Feathers.
Ich hoffe euch hat auch die DIY-Lust gepackt
 

 

Sonntag, 18. August 2013

Sommerhut Tulpe

Gestern ist dieser süße Sommerhut entstanden, genäht für madame zuckersüß. Der Schnitt ist von der lieben Ina von Pattydoo. Sie stellt euch das Schnittmuster kostenlos zur Verfügung und sogar eine Schritt-für-Schritt-Anleitung ist dabei. Der Sommerhut hat zwar viele Einzelteile, 12 Stück um genau zu sein, aber wenn diese mal zugeschnitten sind ist der Hut echt schnell genäht und sieht echt süß aus.
Den Sonnenhut "Sunny"  von Ina könnt ihr HIER sehen.




Eine Seite ist aus gepunktetem Baumwollstoff genäht, die 2. Seite hat Blümchenprint.  Auf der Seite mit dem gepunkteten Stoff habe ich einen orangen Knopf angenäht.

Und jetzt schnell aus dem Haus (bei dem traumhaften Wetter), natürlich muss der neue Hut mit.

Noch mehr Kiddy Kram seht ihr HIER.


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