Sonntag, 8. September 2013

crafting mum: NatalinkaDesign


Heute stelle ich euch Natascha und ihr Label vor. Sie hat mir einen kurzen Einblick in ihre Arbeitswelt und ihr Privatleben gewährt.

Liebe Natascha,

Bitte stelle dich kurz vor
Ich bin Natascha Karch (34) und wohne in Köln. Die Idee zu Natalinka kam mir während meiner ersten Schwangerschaft und seit 2009 verkaufe ich meine Sachen exklusiv auf DaWanda. Auf DaWanda bin ich ganz zufällig beim stöbern nach Kindersachen gestoßen und dachte mir: So viele süße und nette Shops hier, da mache ich auch mit. Nächstes Jahr feiert Natalinka bereits 5-jähriges Jubiläum und mittlerweile ist nicht nur die kleine Firma gewachsen und um einen Shop für Stoffe erweitert, sondern auch die Familie hat sich vergrößert und Nikita (4) und Anna (2) sind dazu gekommen.
Für den Namen meines Labels besann ich mich auf meine russische Abstammung. Natalinka ist in der russischen Sprache eine Verniedlichung von Natascha, wobei der auch in Deutschland sehr verbreitete Name Natascha in meiner russischen Heimat nur eine Koseform von Nataliya ist. Geboren in Russland, aufgewachsen in Sibirien, der Mongolei und der Ukraine - zwischen Zwiebeltürmchen und Matroschkas - zog ich der Liebe wegen im Herbst 2008 nach Köln. In Köln habe ich mich sich sehr schnell zu Hause gefühlt, denn die Gelassenheit der Rheinländer gleicht der lockeren Lebensart ihrer Landsleute und Matroschka-Fans gibt es in Köln tatsächlich fast genauso viele wie in Russland. Eigentlich ist alles perfekt, wäre da nicht der Ideen-Zeit-Faktor. Nähen ist fast ausschließlich nur dann möglich, wenn Mamas zwei kleine Inspirationsquellen im Bett sind und dann bleibt immer viel zu wenig Zeit die ganzen Ideen, die sich mittlerweile in meinem Kopf und Notizbüchern angesammelt haben, umzusetzen. 
Wie hast du deine Kreativität entdeckt und woher nimmst du deine Ideen und Inspirationen?
Ideen und Inspirationen finde ich eigentlich überall. Wichtig für mich ist, dass ich kontinuierlich neue Sachen ausprobierte Das schöne am Internet-Shop ist: Man bekommt direkt Feedback oder eben manchmal auch nicht, dann war die Idee wahrscheinlich nicht so gut.
 
Welche Rolle spielt DaWanda bei deiner kreativen Tätigkeit?
Bei DaWanda verfalle ich schnell in eine Art Lobhudelei. Die Bekanntheit von DaWanda steigt ständig, es wird eine Menge PR gemacht, das Shopsystem hält den administrativen Aufwand in Grenzen und die Gebühren für die Shopbetreiber sind ein fairer Deal. Für mich ist die Plattform einfach auch deshalb perfekt, da sich Bei DaWanda genau die Leute tummeln, die handgemachte Produkte zu schätzen wissen.
 
 
 
 
 
Welche Materialien verarbeitest du am liebsten?
Amerikanische Designerstoffe von Robert Kaufmann oder Michael Miller. Die tollen Musterideen der Stoffe bereiten mir einfach den größten Spaß bei der Arbeit.
 
Wie hat sich dein Label entwickelt? Welche Anfangsschwierigkeiten hattest du?
Natalinka hat sich über die Jahre ohne größere Rückschläge immer weiter stabil entwickelt und nimmt mittlerweile fast meine gesamte Zeit und mittlerweile auch ziemlich viel Raum im Haus ein. Am Anfang war es eine Ecke im Wohnzimmer, jetzt ist es ein Atelier, der Abstellraum, Teile der Garage und das Arbeitszimmer meines Mannes muss auch als Stofflager herhalten. 
 
Wer sind deine Kunden?
Der Kundenkreis ist genauso bunt und vielfältig wie die Produkte von Natalinka. Typischerweise sind es aber Mütter von Kleinkindern, die etwas für die Kleinen oder als Geschenk suchen. 
 
Gibt es einen Verkaufsschlager?
Der Bestseller von Natalinka ist seit einiger Zeit das Mobile „Bunte Eulen“. Das aus Filz gefertigte Mobile hängt schon in vielen hundert Kinderzimmern.
 
 
 
 
Wie schaffst du es Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen?
Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen ist seit der Geburt von Kind Nummer 1 eine tägliche Herausforderung, die mit Kind Nummer 2 definitiv nicht weniger geworden ist. Momentan ist das nur durch Einschränkungen in der Freizeit möglich. Das muss wieder besser werden, denn die besten Ideen kommen einem bekanntermaßen nicht im gestressten, sondern im entspannten Zustand.

Herzlichen Dank für den Einblick in deine kreative Tätigkeit und für die wunderschönen Kissen. Sie werden uns Tag für Tag viel Freude bereiten.





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danke, dass du vorbei schaust und dir die zeit nimmst einen kommentar zu hinterlassen. über jeden einzelnen freue ich mich total

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